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Pashmin Art Gallery: A Journey into Fanatsy land + NFT, Is art just a dream of future? Hamburg

Pashmin Art Gallery: A Journey into Fanatsy land + NFT, Is art just a dream of future? Hamburg

Pashmin Art Gallery, Zweigstelle Hamburg

Eine Reise ins Land der Fantasie

4. JUNI – 2. JULI 2021

CHRISTOPH KURZ
ILSE OELBERS
IRENE ZIEGLER-SELLE

Im Allgemeinen besteht die Fantasie darin, das Unmögliche zu konstruieren, und die Künstler hier konstruieren das Unmögliche. Tzvetan Todorov war der erste Gelehrte, der feine Unterscheidungen zwischen dem Fantastischen (im Sinne von „fantastisch“), dem Unbekannten (im Sinne von „beunruhigend“) und dem Wunderbaren (im Sinne von „wunderbar“) traf. Für Todorov besteht das Wesen des Phantastischen in dem Schwanken zwischen psychologischen und übernatürlichen Interpretationen exotischer Phänomene und der daraus resultierenden Unentschlossenheit der Figur, ob sie oder die Welt einen Zusammenbruch erlitten hat.

Diese Werkgruppe löst sich in eine „unscharfe Menge“ von Fantasie auf, die auf unterschiedliche Weise mit dem Betrachter kommuniziert. Nach Tzvetan Todorov teilen drei Künstler ihre Leidenschaft für eine Reise aus der Realität in das Land der Fantasie. Sie alle lassen sich bei der Schaffung ihrer Werke auf die eine oder andere Weise von der Fantasie und dem Wunderbaren inspirieren.

Kurz Christoph (Österreich) wurde am 8. Mai 1984 in Salzburg geboren und lebt und arbeitet in Salzburg. Nach seinem Studium arbeitete er 10 Jahre lang im Hotel- und Gastgewerbe und begann mit 30 Jahren eine Ausbildung zum Steinmetz. Seit 2 Jahren führt er seinen eigenen unabhängigen Steinmetzbetrieb und ist Autodidakt. Kunstwerke mit einer großen Vielfalt an Materialien und Techniken.

Ilse Oelbers (Niederlande) ist gelernte Bootsbauerin, wurde aber Autodidaktin in der Bildhauerei. Als Schreinerin segelte sie zunächst auf Großseglern wie der Europa, der Stad Amsterdam und der Oosterschelde um die Welt. In den folgenden Jahren arbeitete Ilse als Holzschnitzerin für Dekorationen auf Traditionsschiffen in Holland und im Ausland. Vor etwa 10 Jahren begann sie mit der Herstellung von Ton-Skulpturen für Bronze. Bald darauf wurde sie Vollzeitkünstlerin. In ihrer Arbeit sind Integrität und Intimität die Schlüsselwörter. Das zentrale Thema in Ilses Werk ist daher die menschliche Rasse in ihrer reinen Form. Die Hoffnung ist die Schönheit der Menschen, die ihr die beste Inspiration für die Entwicklung ihrer Arbeit gibt. Die eingefrorene Bewegung in ihren Skulpturen zeigt die Verletzlichkeit des Menschen und ist vielleicht eine Anerkennung dessen, was wir in unserem täglichen Leben vermissen. In das Gesicht der Integrität zu schauen, bedeutet, in das Gesicht der Liebe zu schauen.

Irene Ziegler-Selle (Deutschland) wurde 1947 in Nordrhein-Westfalen geboren und verstarb am 3. Februar 2021. Nach dem Studium der Sozialpädagogik unterrichtete sie fast 40 Jahre lang als künstlerische Assistentin und malte die letzten 20 Jahre ihres Lebens. Renommierte Kunstakademien führten sie auf den Weg zur selbständigen Arbeit im eigenen Atelier. Sie konzentrierte sich auf eine vielseitige, energiegeladene, farbenfrohe und oft expressive Kunst. Ziegler-Selle war auch eine planvolle Gestalterin, die zwischen dem Sujet und dem zu bearbeitenden Raum vermittelte. Den Rahmen betrachtete sie weniger als Begrenzung, sondern vielmehr als integrales, individuell gestaltetes Element des Gesamtkunstwerks. Sie organisierte zahlreiche regionale, nationale und internationale Ausstellungen. Sie arbeitete mit Kindern, Erwachsenen und vor allem mit älteren Menschen. Insgesamt war Irene Ziegler-Selle von einem überschwänglichen Gestaltungswillen im Rahmen ihrer Persönlichkeit geprägt: „Das bin ich, ich kann anders sein, aber ich will es nicht.“ Ihre letzte große Ausstellung fand im Hong Art Museum in Chongqing, China, statt. Diese Galerieausstellung ist auch eine Hommage an ihr Werk. Möge ihre Seele in Frieden ruhen.

Eine Sonderausstellung am 18.06.2021 mit dem Digitalkünstler Rocco Indovina im Rahmen der aktuellen Ausstellung „A Journey into Fantasy Land“ (04.06.21 – 02.07.21) führt die Betrachter in ein neues Thema ein:

Thema: NFT, Ist Kunst nur ein Traum von der Zukunft?

Rocco Indovina hat sein Smartphone in ein Kunstwerkzeug verwandelt und nutzt es, um digitale Kunst zu schaffen, die Botschaften enthält und neue Einsichten vermittelt, um den Blick und den Sinn des Lebens zu verändern. Indovina bietet Kunstliebhabern zudem ein völlig neues Marktobjekt: NFT-Kunst mit Kryptowährung. Die Non-Fungible Tokens (NFT) sind einzigartige, unersetzliche kryptografische Vermögenswerte, die das Eigentum an einem zugehörigen Kunstwerk belegen. Für den Künstler ist Krypto-Kunst keine Zukunftsmusik und er möchte, dass hochwertige NFT-Kunst für jeden zugänglich ist. In einem Interview sagt Indovina: „Man kann fast alles auf der Welt kaufen. Deshalb habe ich Gemälde geschaffen, die trotz ihres Warenwertes für jedermann erschwinglich sind.“ Nach Angaben der Galerie Art4NFT liegt der geschätzte Wert einiger digitaler Kunstwerke von Indovina bei 96.000 Dollar.